Mittwoch, Juli 11, 2007

Friedrich Barbarossas Schicksalsfluss


Die Gegend, in der Kaiser Friedrich I. Barbarossa im Sommer 1190 an der Spitze des dritten Kreuzuges im Fluss Göksu (Kalykadnos/ Saleph) ertrank, habe ich mir immer wüstenartig vorgestellt, mit einem wasserarmen Wadi, bei dem raetselt, wie man dort ertrinken könne. Aber weit gefehlt: Der Göksu führt auch im Sommer reichlich Wasser, so dass ein unglückliches Ertrinken durchaus möglich erscheint. Wie Barbarossa wirklich gestorben ist, ist nicht überliefert. Für den dritten Kreuzzug war sein Tod jedenfalls fatal. Der groesste Teil des riesgen Heeres, das den Kreuzfahrerstaaten gegen Saladin wohl deutliche Entlastung gebracht haette, kehrte um, waehrend Reste des Heeres im Oktober 1190 die belagerte Stadt Akkon erreichten. Die Stelle, an der Barbarossa ertrank, ist nur wenige Kilometer entfernt von der Burg Silifke, die 20 Jahre spaeter in die Hand der Johanniter übergehen sollte. Mit den Johannitern hat Barbarossa allerdings nicht viel zu tun, sondern viel eher mit dem Deutschen Orden, der sich aus einer Krankenpflegebruderschaft entwickelte, die 1190 vor Akkon von Mitgliedern von Barbarossas Heer gegründet worden war.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Mensch Philipp, wenn ich Bilder von Dir sehe, erschrecke ich ein wenig. Du solltest ein bisschen mehr essen. Hast ja sehr viel abgenommen. Weiterhin viel Spass und weniger Stress.
Ein Fan und treuer Leser aus FR

8:23 AM  

Kommentar veröffentlichen

<< Home