Bergjemen und Tihama
Nach Aden verliessen wir den Indischen Ozean und schraubten uns auf steilen Strassen in das jemenitische Bergland, blieben dort einige Tage, um dann gegen Ende der Jemen-Rundfahrt und die schwuelwarme Ebene am Roten Meer, die sogenannte Tihama zu fahren. Kurz und knapp kann man die unglaubliche Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften, Monumenten, Ausblicken und Eindruecken der letzten zwei Wochen gar nicht beschreiben. Daher folgt jetzt eine Sammlung kommentierter Bilder.
Jebel al-Aud. Hier oben auf ca 3000 m Hoehe liegt an einem Steilabfall, an dem es mehrere 100 m senkrecht in die Tiefe geht, eine der spektakulersten Grabungen des DAI Sanaa. Eine himyaritische Siedlung, sehr gut erhalten, mit einem tempelartigen Bau, einem gepflasterten Platz , Wirtschafts- und Wohnraeumen. Das einzige, was den Wunsch, hier mitgraben zu koennen, etwas einschraenkt, ist die krasse Anfahrt ueber eine eigentlich nicht befahrbare Piste jeden morgen.
Al Mokha (Mokka). Das ist die Hauptmoschee jener Stadt, nach der unser Kaffeegetraenk heisst. Sonst ist von der Stadt, die im 17. und 18. Jahrhundert bluehte, nicht mehr viel zu sehen. Ein paar Ruinen alter Kaufmannspalaeste, sonst aber Schuetthuegel. Eine moderne Stadtwuestung, sehr spannend! Anstaendigen Kaffee, geschweige denn Mokka, gibt es hier, wie im ganyen Jemen, leider schon lange nicht mehr.
Ein Dorf in der Tihama. Wenn man nicht wuesste, dass es Suedarabien ist, wuerde man diese Doerfer in Afrika suchen. Weit ist es von hier ja nicht mehr, von Djibouti und Eritrea trennt diese Gegend nur das Bab el-Mandab. Auch sonst sind die starken Kontakte nach Afrika offensichtlich, nicht nur im Aussehen der Menschen, sondern auch in Form vieler Alltagsgegenstaende, die wir sonst im Jemen nicht gesehen haben, die Franis aber aus Aethiopoen kannte.
Nach Aden verliessen wir den Indischen Ozean und schraubten uns auf steilen Strassen in das jemenitische Bergland, blieben dort einige Tage, um dann gegen Ende der Jemen-Rundfahrt und die schwuelwarme Ebene am Roten Meer, die sogenannte Tihama zu fahren. Kurz und knapp kann man die unglaubliche Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften, Monumenten, Ausblicken und Eindruecken der letzten zwei Wochen gar nicht beschreiben. Daher folgt jetzt eine Sammlung kommentierter Bilder.


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