Barcelona
Nach dem letzten Eintrag habe ich mich noch einmal ins Auto geschwungen, war erstaunlich schnell an der spanischen Grenze, bin bis Girona gefahren und habe dort übernachtet. Am nächsten Morgen, Montag, war das angeblich sehr sehenswerte archäologische Museum geschlossen, also nur ein kurzer Stadtrundgang durch die sehr schöne Altstadt und dann auf zu einem der Highlights der Spanien-Reise: Ampurias, die phokäische Kolonie Emporion, mit Resten der griechischen Stadt, vornehmlich aus dem 3. und 2. Jh. v. Chr. und der römischen Stadt, die ihr Erscheinungsbild des 1. Jh. v. Chr. ganz erstaunlich bewahrt hat. Ampurias liegt höchst idyllisch am Meer und macht, was Lage und Gesamteindruck angeht, durchaus manch’ pitoresker Ruinenstätte in Nordafrika Konkurrenz.
Am Nachmittag ging’s dann über die Landstraße nach Barcelona, wo ich vollkommen naiv davon ausging, ich könne bis vor das günstige Hostel im Stadtzentrum fahren, dort parken und am Abend gemütlich durch Barcelona bummeln. Denkste... Ich versank vier Stunden im Verkehrschaos, versuchte, mich in blauen, grünen und gelben Parkzonen zurechtzufinden, stellte fest, daß Parkhäuser unbezahlbar sind und gab schließlich entnervt auf. Übernachtet habe ich im Auto in einer Touri-Zone in Castelldefels, südlich von Barcelona. War eigentlich OK, bis auf die Stranddusche, die so unglaublich kalt war. Und ich dachte, ich sei Nordsee-gestählt....

Gestern habe ich dann mit Hilfe von Gisela Ripoll, mit der ich Mittagessen war, ein nettes kleines Hostel gefunden und das Auto in ihrem Viertel geparkt, das wohl eines der wenigen in B. ohne „Parkraumbewirtschaftung“ ist. Heute steht ein Standrundgang zu den archäologischen Resten des antiken Barcino an, dann das archäologische Museum und abends vielleicht noch Arbeit im archäologischen Institut. In zwei Woche ist ja schon der Vortrag in Tunis, und das auch noch auf französisch. Ich hoffe, die haben die Thugga-Bücher in der Bibliothek. Die Archäologie ist übrigens in einen Neubau umgezogen. Der von Flo angekündigte großartige Blick von Giselas Büro auf das Stadion des FC Barcelona ist mir daher leider entgangen.
Auf den Ramblas mit den zahlreichen Kiosken sprang mir gestern die FAZ ins Auge: „Heuschreckenfreie Zone“. Da hat es Freiburg ja tatsächlich mal auf die Titelseiten geschafft. Seid ihr Freiburger zufrieden?
Falls mal jemand anrufen will, hier meine neue spanische Nummer:
0034 660 43 4221
Nach dem letzten Eintrag habe ich mich noch einmal ins Auto geschwungen, war erstaunlich schnell an der spanischen Grenze, bin bis Girona gefahren und habe dort übernachtet. Am nächsten Morgen, Montag, war das angeblich sehr sehenswerte archäologische Museum geschlossen, also nur ein kurzer Stadtrundgang durch die sehr schöne Altstadt und dann auf zu einem der Highlights der Spanien-Reise: Ampurias, die phokäische Kolonie Emporion, mit Resten der griechischen Stadt, vornehmlich aus dem 3. und 2. Jh. v. Chr. und der römischen Stadt, die ihr Erscheinungsbild des 1. Jh. v. Chr. ganz erstaunlich bewahrt hat. Ampurias liegt höchst idyllisch am Meer und macht, was Lage und Gesamteindruck angeht, durchaus manch’ pitoresker Ruinenstätte in Nordafrika Konkurrenz.
Am Nachmittag ging’s dann über die Landstraße nach Barcelona, wo ich vollkommen naiv davon ausging, ich könne bis vor das günstige Hostel im Stadtzentrum fahren, dort parken und am Abend gemütlich durch Barcelona bummeln. Denkste... Ich versank vier Stunden im Verkehrschaos, versuchte, mich in blauen, grünen und gelben Parkzonen zurechtzufinden, stellte fest, daß Parkhäuser unbezahlbar sind und gab schließlich entnervt auf. Übernachtet habe ich im Auto in einer Touri-Zone in Castelldefels, südlich von Barcelona. War eigentlich OK, bis auf die Stranddusche, die so unglaublich kalt war. Und ich dachte, ich sei Nordsee-gestählt....

Gestern habe ich dann mit Hilfe von Gisela Ripoll, mit der ich Mittagessen war, ein nettes kleines Hostel gefunden und das Auto in ihrem Viertel geparkt, das wohl eines der wenigen in B. ohne „Parkraumbewirtschaftung“ ist. Heute steht ein Standrundgang zu den archäologischen Resten des antiken Barcino an, dann das archäologische Museum und abends vielleicht noch Arbeit im archäologischen Institut. In zwei Woche ist ja schon der Vortrag in Tunis, und das auch noch auf französisch. Ich hoffe, die haben die Thugga-Bücher in der Bibliothek. Die Archäologie ist übrigens in einen Neubau umgezogen. Der von Flo angekündigte großartige Blick von Giselas Büro auf das Stadion des FC Barcelona ist mir daher leider entgangen.
Auf den Ramblas mit den zahlreichen Kiosken sprang mir gestern die FAZ ins Auge: „Heuschreckenfreie Zone“. Da hat es Freiburg ja tatsächlich mal auf die Titelseiten geschafft. Seid ihr Freiburger zufrieden?
Falls mal jemand anrufen will, hier meine neue spanische Nummer:
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