Sonntag, November 12, 2006

Ventimiglia - Monaco - St. Gilles - Narbonne

Heute war ein klassischer Durchreisetag. Uebernachtet habe ich, nachdem ich als drittletztes Auto der uebervollen Faehre in Genua vier Stunden nach Ankunft der "Carthage" durch den Zoll war, in Ventimiglia, kurz vor der franzoesischen Grenze. Ganz romantisch gab es am Strand zum Abendessen einen Cheeseburger und eine Dose Nastro Azzuro. Heute morgen dann weiter ueber die Landstrasse nach Menton und Monaco, Besichtigung des "Tropaeum Alpaeum" in La Turbie, dann weiter nach Nizza. Dort kurz und wehmuetig an den schoenen Sprachkursaufenthalt von 1998 gedacht und dann ab auf die Autobahn. Das "570 km" bis Barcelona war angesichts meiner Hoechstgeschwindigkeit von 100 km/h nicht sehr ermutigend, daher gab ich dieses Tagesziel bald auf und bog bei Arles ab auf die Landstrasse, um durch die Camargue zu fahren und die romanische Kirche von St. Gilles anzuschauen. In Montpellier dann wieder auf die Autobahn und nach Narbonne geduest in der Hoffnung, hier noch ein Museum anschauen zu koennen. Leider nicht, kurz vor 5 war ich da, um 17:00 machte alles zu. Das ist (gell Leo :-) fuer den Rueckweg schon fest vorgemerkt. Die Stadt ist auch ohne Museum wunderschoen, die nie fertig gewordene Kathedrale besteht nur aus dem riesigen Chor des 13. Jhs., und die ehemalige Johanniterkirche habe ich per Zufall auch gleich gefunden. "Ordre de S. Jean de Jerusalem" ist hier mit "Ritterorden des heiligen Jakob" uebersetzt. Also, liebe Johanniter, wie waere es mit einem neuen Namen? Jakobiter klingt doch auch nicht schlecht. Die Preise im I-Cafe sind hier allerdings horrend: 1 Euro pro 5 min, 5 Euro fuer 20 min. Daher hoere ich jezt schon auf und gruesse Euch alle herzlich aus Narbonne...